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Inflation 2026

Geld auf dem Girokonto? So schützen Sie es vor der Inflation.

Auf dem Girokonto fühlt sich Geld sicher an. Doch jedes Jahr kann man sich davon weniger kaufen. Hier sehen Sie, wie viel Sie verlieren und was Sie stattdessen tun können.

Kurz gesagt

Geld auf dem Girokonto bringt meist keine Zinsen. Bei einer Inflation von 3,3 % (September 2026) verlieren 10.000 € in einem Jahr rund 320 € an Kaufkraft. Sinnvoller ist: drei Netto-Gehälter als Notgroschen auf Tagesgeld, den Rest langfristig in Sachwerte wie Aktienfonds oder eine vermietete Immobilie.

Stand: 3. Oktober 2026 · IMOVIA Immobilien, Nürtingen

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Was Inflation mit Ihrem Konto macht

Inflation heißt: Die Preise steigen. Was heute 100 € kostet, kostet bei 3,3 % Inflation in einem Jahr 103,30 €. Ihr Geld auf dem Girokonto bleibt aber gleich. Sie können sich davon also weniger kaufen.

Im September 2026 lag die Inflation in Deutschland laut Statistischem Bundesamt bei 3,3 %. Energie war sogar 14,9 % teurer als ein Jahr zuvor.

So viel verlieren Sie

Auf dem KontoKaufkraftverlust in 1 Jahr bei 3,3 %
5.000 €rund 160 €
10.000 €rund 320 €
25.000 €rund 800 €
50.000 €rund 1.600 €

Über längere Zeit wird der Effekt größer. Selbst bei nur 2 % Inflation pro Jahr sind 10.000 € nach 10 Jahren nur noch so viel wert wie heute rund 8.200 €.

Und das Tagesgeld?

Die Europäische Zentralbank hat ihren Einlagensatz im September 2026 auf 2,50 % angehoben. Tagesgeld bringt dadurch wieder etwas Zinsen. Liegt der Zins aber unter der Inflationsrate, verliert Ihr Geld trotzdem real an Wert. Für den Notgroschen ist Tagesgeld trotzdem richtig: Sie kommen jederzeit dran.

Was Sie stattdessen tun können

  1. Girokonto: nur das, was Sie im Monat ausgeben, plus ein kleiner Puffer.
  2. Tagesgeld: drei Netto-Monatsgehälter als Notgroschen.
  3. Langfristig: Geld, das Sie 10 Jahre und länger nicht brauchen, in Sachwerte anlegen. Zum Beispiel Aktienfonds oder eine vermietete Immobilie.

Warum eine Immobilie gegen Inflation helfen kann

Eine Wohnung ist ein Sachwert. Steigen die Preise allgemein, steigen auf lange Sicht meist auch Mieten und Immobilienwerte. Von 2013 bis 2025 stiegen die Preise für Wohnimmobilien laut Statistischem Bundesamt um 65 %, die Verbraucherpreise um 31 %.

Und das Beste: Ihren Kredit zahlen Sie in festen Euro zurück. Steigen die Preise, wird die Rate gefühlt kleiner. Garantiert ist nichts. Aber Ihr Erspartes kann so für Sie arbeiten, statt auf dem Konto an Wert zu verlieren.

Schon 21.000 € reichen oft für die Kaufnebenkosten einer Wohnung für 300.000 €. Den Kaufpreis finanziert die Bank bei guter Bonität meist komplett. Mehr dazu: Kapitalanlage ohne viel Eigenkapital.

Quellen

  1. Inflationsrate September 2026: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 348 vom 30.09.2026, destatis.de
  2. EZB-Zinsentscheid 10.09.2026: LBBW Research, lbbw.de
  3. Häuserpreisindex 2013 bis 2025: Statistisches Bundesamt, destatis.de
  4. Einlagensicherung: Einlagensicherungsgesetz (EinSiG)

Häufige Fragen

Wie viel Geld sollte auf dem Girokonto liegen?

So viel, wie Sie für einen Monat Ausgaben brauchen, plus ein kleiner Puffer. Alles darüber hinaus arbeitet auf dem Girokonto nicht für Sie.

Ist mein Geld auf dem Konto sicher?

Gegen eine Bankpleite ist es bis 100.000 € pro Person und Bank durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Gegen Inflation schützt das Konto nicht.

Was mache ich mit 10.000 € auf dem Konto?

Erst den Notgroschen sichern. Liegt danach noch Geld übrig, das Sie lange nicht brauchen, kann es zum Beispiel als Grundstock für eine vermietete Wohnung dienen. Wir rechnen gerne aus, was möglich ist.

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