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IMOVIA FAKTENCHECK · ALLE ZAHLEN MIT QUELLE · 11/2026

Altersvorsorge und Rente

Private Altersvorsorge 2026. Alle Wege im fairen Vergleich, mit Rechner.

Sie wissen, dass die gesetzliche Rente nicht reicht. Aber welcher private Weg passt zu Ihnen? Hier sehen Sie alle Wege nebeneinander, mit Vorteilen, Nachteilen und einem Rechner für Ihre Lücke.

Luis Otte

Geschrieben von Luis Otte, Gründer von IMOVIA

Geprüft am 04.11.2026 · alle Zahlen mit Quelle

L. Otte
Paar sitzt in einem hellen Raum an einem kleinen Tisch mit Laptop und lacht

Kurz gesagt

Private Altersvorsorge ist alles, was Sie selbst für Ihr Alter zurücklegen, zusätzlich zur gesetzlichen Rente. Das kann eine private Rentenversicherung sein, ein ETF-Sparplan, ein geförderter Vertrag wie Riester, Rürup oder ab 2027 das Altersvorsorgedepot, oder eine Immobilie. Viele brauchen sie, denn die durchschnittliche Altersrente lag Ende 2024 bei 1.154 € im Monat1.

  • 1.154 €durchschnittliche Altersrente im Monat, Ende 20241
  • 498 €sind 1.000 € in 32 Jahren noch wert, wenn die Preise um 2,2 % im Jahr steigen4
  • 17 %einer privaten Rente sind steuerpflichtig, wenn sie mit 67 beginnt11
  • 540 €Zulage im Jahr höchstens, im neuen Altersvorsorgedepot ab 20279

01Ihre Lage

Private Altersvorsorge 2026. Die gesetzliche Rente allein reicht bei den meisten nicht.

Gut, dass Sie sich darum kümmern. Die gesetzliche Rente ist die Basis. Den Rest müssen die meisten selbst aufbauen. Das nennt man private Altersvorsorge.

  • 1.154 €Altersrente gab es Ende 2024 im Schnitt im Monat, nach Kranken- und Pflegebeitrag1.
  • 48 %beträgt das Rentenniveau vor Steuern. Die Haltelinie gilt nur bis 20312.
  • 84 %der Rente sind steuerpflichtig, wenn Sie 2026 in Rente gehen. Später mehr3.
Mehr dazuWarum das wichtig ist: Hier steht, was private Altersvorsorge genau ist und warum sie für Sie wichtig wird.

Was ist private Altersvorsorge?

Fachleute teilen die Altersvorsorge in drei Schichten ein. Schicht 1 ist die gesetzliche Rente, dazu gehört auch die Rürup-Rente. Schicht 2 sind die Betriebsrente und Verträge mit Zulage vom Staat wie Riester. Schicht 3 ist alles, was Sie frei und ohne Förderung sparen.

Im Alltag meinen die meisten mit privater Altersvorsorge alles, was Sie selbst abschließen und bezahlen. Also auch Riester, Rürup und das neue Altersvorsorgedepot, obwohl sie streng genommen zu Schicht 1 oder 2 gehören. Genau so verwenden wir das Wort auf dieser Seite.

Altersvorsorge privat: Warum die Rente allein oft nicht reicht

Die durchschnittliche Altersrente lag Ende 2024 bei 1.154 € im Monat. Männer bekamen 1.405 €, Frauen 955 €1. Das ist der Betrag nach Kranken- und Pflegebeitrag, aber vor Steuer. Für die meisten ist das deutlich weniger als ihr Gehalt.

Das Rentenniveau liegt 2026 bei 48 % vor Steuern. Bis 2031 darf es nicht darunter fallen. Was danach gilt, ist offen2. Dazu kommt die Steuer: Wer 2026 in Rente geht, versteuert 84 % der Rente. Mit jedem späteren Jahrgang steigt der Anteil um einen halben Prozentpunkt, ab 2058 sind es 100 %3.

Private Altersvorsorge soll die Lücke zwischen Rente und Ihrem Bedarf füllen. Wie groß diese Lücke bei Ihnen ist, rechnen Sie weiter unten aus.

Und es gibt einen Gegner, den viele vergessen: die Teuerung.

Weiter: Das Problem

02Das Problem

Private Altersvorsorge und Inflation. Die Teuerung macht Ihr Geld jedes Jahr etwas weniger wert.

Steigen die Preise, können Sie sich für dasselbe Geld weniger kaufen. Bei 2,2 % Teuerung im Jahr sind 1.000 € in 32 Jahren nur noch rund 500 € wert.

Frau schiebt einen Einkaufswagen durch den Supermarkt und schaut nachdenklich zur Seite
Mehr dazuWarum das wichtig ist: Die Teuerung entscheidet mit, welcher private Weg am Ende genug bringt.

Private Altersvorsorge Inflation: Was das für Ihr Geld heißt

2025 stiegen die Preise im Schnitt um 2,2 %4. Im Oktober 2026 lag die Teuerung nach ersten Zahlen bei 2,8 %5. Niemand weiß, wie hoch sie in den nächsten 30 Jahren sein wird.

Beispiel

Ein Vertrag verspricht Ihnen mit 67 genau 1.000 € im Monat. Sie sind heute 35. Steigen die Preise bis dahin um 2,2 % im Jahr, können Sie sich mit den 1.000 € nur noch so viel kaufen wie heute mit rund 500 €. Eigene Rechnung: 1.000 € geteilt durch 1,022 hoch 32.

Für die private Altersvorsorge heißt das: Ein Weg muss mehr bringen als die Teuerung, sonst verlieren Sie Kaufkraft. Geld auf dem Tagesgeld schafft das oft nicht, weil der Zins dort oft unter der Teuerung liegt. Bei Versicherungen mit Garantie ist meist nur die Summe in Euro sicher, nicht die Kaufkraft.

Anlagen mit Aktien, zum Beispiel ein ETF, und vermietete Wohnungen können mit der Teuerung mitwachsen. Mieten und Preise steigen oft mit. Sicher ist das aber nicht. Aktien schwanken, und eine Wohnung kann leer stehen.

Wie viel müssen Sie privat ausgleichen? Rechnen Sie es aus.

Weiter: Ihr Rechner

03Ihr Rechner

Private Altersvorsorge Rechner. Rechnen Sie aus, wie viel Ihnen privat fehlt.

Geben Sie Alter und Gehalt ein. Der Rechner schätzt Ihre gesetzliche Rente nach Abzügen und zeigt, wie viel Sie privat ausgleichen müssen.

IMOVIA · Rentenlücke-Rechner

Ihre Rentenlücke im Monat

630 €

Rente nettoLücke bis zu Ihrem Wunsch

Gesetzliche Rente, brutto (heutiges Geld)
1.770 €
Davon ungefähr netto
1.450 €
Ihr Wunsch im Alter
2.080 €
In 20 Jahren Ruhestand fehlen zusammen
152.000 €
J.
€
€
J.
%

Vereinfachte Modellrechnung in heutigem Geld: gleichbleibendes Einkommen im Verhältnis zum Durchschnitt, Regelaltersgrenze 67 6, Rentenformel 7 mit Rentenwert 42,52 € 2, Durchschnittsentgelt und Beitragsbemessungsgrenze 2026 8, 12,35 % Kranken- und Pflegebeitrag 1, Steuer nach Besteuerungsanteil 3 und Tarif 2026, ledig, ohne Kirchensteuer. Ersetzt nicht Ihre Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung.

Sie wollen das mit Ihren echten Zahlen sehen? Wir rechnen es kostenlos mit Ihnen durch.

Mehr dazuWarum das wichtig ist: Erst wenn Sie Ihre Lücke kennen, wissen Sie, wie viel private Vorsorge Sie brauchen.

Der Rechner nimmt die Rentenformel und die Werte von 2026. Er zieht Kranken- und Pflegebeitrag und die Steuer im Alter ab. Dann vergleicht er die Rente mit Ihrem Wunsch. Viele nehmen 70 bis 80 % vom heutigen Netto als Wunsch. Das ist eine Faustregel, keine amtliche Zahl.

Mit den vorgegebenen Werten (35 Jahre, 4.000 € brutto, 2.600 € netto) fehlen rund 630 € im Monat. Das ist eine vereinfachte Beispielrechnung in heutigem Geld. Ihre genaue gesetzliche Rente steht in Ihrer Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung.

Was heißt Ihr Ergebnis? Hier groß und deutlich.

Weiter: Ihr Ergebnis

04Ihr Ergebnis

Private Altersvorsorge: Ihr Ergebnis. So viel müssen Sie selbst aufbauen.

Die Zahlen hier ändern sich mit Ihren Eingaben im Rechner. Sie zeigen, wie groß die Aufgabe für Ihre private Altersvorsorge ist.

Jeden Monat fehlen Ihnen

630 €zu Ihrem Wunsch im Alter

Im Ruhestand fehlen zusammen

152.000 €in heutigem Geld, ohne Zinsen. So viel fehlt, wenn Sie nichts zusätzlich tun.

Von Ihrem Wunsch fehlen rund 30 %

So viel müssten Sie bis 67 jeden Monat zurücklegen, ohne Zinsen: 395 €

Je später Sie anfangen, desto mehr müssen Sie jeden Monat zurücklegen

  1. Wer mit 30 anfängt340 € im Monat
  2. Wer mit 40 anfängt460 € im Monat
  3. Wer mit 50 anfängt710 € im Monat
Beispiel mit 4.000 € brutto: Lücke je Startalter laut Rechner (rund 630, 620 und 600 € im Monat) mal 240 Monate Ruhestand, geteilt durch die Monate bis 67, ohne Zinsen. Eigene Beispielrechnung.
Mehr dazuWarum das wichtig ist: So kommen die Zahlen zustande, und das heißt es für Ihre private Vorsorge.

Bei rund 630 € Lücke im Monat fehlen über 20 Jahre Ruhestand rund 152.000 €, in heutigem Geld und ohne Zinsen. Wer das ab 35 bis 67 ansparen will, bräuchte ohne Zinsen rund 395 € im Monat. Eigene Beispielrechnung: Lücke von rund 632 € mal 240 Monate, geteilt durch 384 Monate bis 67.

Das ist viel Geld. Deshalb lohnt sich ein Blick darauf, bei welchen privaten Wegen jemand mitzahlt. Beim Altersvorsorgedepot gibt der Staat eine Zulage, bei Rürup das Finanzamt über die Steuer. Bei einer vermieteten Wohnung zahlen Mieter und Finanzamt mit. Bei einer Versicherung ohne Förderung, einem ETF-Sparplan oder dem Tagesgeld zahlen Sie allein.

Was wäre, wenn Sie Ihre private Altersvorsorge nicht allein bezahlen müssten?

Bei manchen Wegen zahlen der Staat, das Finanzamt oder Mieter einen Teil mit.

  • AltersvorsorgedepotDer Staat gibt ab 2027 bis zu 540 € im Jahr dazu.
  • Rürup-RenteDas Finanzamt zahlt über die Steuer mit.
  • Vermietete WohnungMieter und Finanzamt zahlen mit.
Älteres Paar geht Arm in Arm eine ruhige Straße entlang, von hinten gesehen

Eine Möglichkeit

Private Altersvorsorge mit Wohnung. Mieter und Finanzamt zahlen mit.

Bei einer vermieteten Wohnung zahlen Sie die Rate nicht allein. Die Miete trägt den größten Teil. Die Steuerersparnis trägt einen weiteren Teil.

Jahre 1 bis 3

Mieter1.100 €Finanzamt deckt den Rest470 €

Kosten im Monat: 1.570 € (Rate plus nicht umlagefähige Kosten)

Ab Jahr 4

Mieter1.165 €Finanzamt310 €Sie95 €

Kosten im Monat: 1.570 € (Rate plus nicht umlagefähige Kosten)

Beispielrechnung mit der IMOVIA-Musterwohnung: 300.000 €, 4,5 % Zins, 1,5 % Tilgung. In den Jahren 1 bis 3 deckt die Steuererstattung von rund 9.930 € im Jahr (rund 830 € im Monat) den Rest der Kosten, Ihr Anteil liegt bei rund 0 €. Ob Erhaltungsaufwand sofort absetzbar ist, prüft das Finanzamt im Einzelfall. Keine Zusage, keine Steuerberatung.

In unserer Beispielrechnung bleiben in den ersten drei Jahren rund 0 € im Monat bei Ihnen, ab dem vierten Jahr rund 95 €. Ist die Wohnung bis zur Rente abbezahlt, bringt sie im Alter Miete.

Das ist eine Möglichkeit unter mehreren, mit Risiken wie Leerstand oder Reparaturen. Ob sie zu Ihrer Situation passt, rechnen wir kostenlos mit Ihnen durch.

Das sollten Sie wissen

  • Sie nehmen einen Kredit auf.
  • Die Miete kann ausfallen, zum Beispiel bei Leerstand.
  • Reparaturen und Erhalt kosten Geld.
  • Eine Wohnung lässt sich nicht schnell verkaufen.

Luis OtteWir machen Immobilien-Investments für jeden möglich. Ohne Vorwissen, ohne Aufwand.
Luis Otte, Gründer von IMOVIA

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Hand hält einen Wohnungsschlüssel mit Haus-Anhänger in einem hellen Flur

Zum Nachlesen

Zum Nachlesen. Alle privaten Wege im Detail.

Hier steht alles Weitere zur privaten Altersvorsorge: alle Möglichkeiten, der Vergleich, Rentenversicherung, Lebensversicherung, die geförderten Wege und wie Sie aufstocken. Jedes Thema mit einem Satz vorweg und den Details zum Aufklappen.

  1. AAlle MöglichkeitenEs gibt freie und geförderte Wege
  2. BVergleichWo der Staat mitzahlt, kommen Sie schwerer an Ihr Geld
  3. CRentenversicherungIm Alter wird nur ein kleiner Teil der Rente versteuert
  4. DLebens­versicherungSie zahlt eine Summe auf einmal, keine Rente
  5. EMit FörderungRiester, Altersvorsorgedepot und Rürup haben feste Regeln
  6. FAufstockenErst die Lücke kennen, dann Wege mischen

AAlle Möglichkeiten

Private Altersvorsorge Möglichkeiten. Es gibt freie und geförderte Wege.

Bei freien Wegen kommen Sie leichter an Ihr Geld. Bei geförderten Wegen zahlt jemand mit, dafür ist das Geld bis zur Rente fest.

  • Private Rentenversicherung
  • Lebensversicherung
  • ETF-Sparplan
  • Tagesgeld
  • Immobilie
  • Riester und Altersvorsorgedepot
  • Rürup-Rente
Mehr dazuWarum das wichtig ist: Jeder Weg hat eigene Regeln. Hier sind alle Möglichkeiten einfach erklärt.

Freie private Altersvorsorge (Schicht 3)

  • Versicherung

    Private Rentenversicherung.

    Sie zahlen jeden Monat ein. Ab einem festen Alter bekommen Sie eine Rente, auf Wunsch ein Leben lang. Das schützt davor, dass das Geld zu früh aufgebraucht ist. Dafür sind die Kosten oft hoch. Es gibt sie mit Garantie oder fondsgebunden, dann hängt das Ergebnis an der Börse.

  • Versicherung

    Kapital-Lebensversicherung.

    Sie zahlt am Ende eine Summe auf einmal aus, keine Rente. Dazu gehört ein Schutz für Ihre Familie, falls Sie vorher sterben. Neue Verträge sind selten geworden, viele haben noch alte.

  • Fonds

    ETF-Sparplan.

    Ein ETF ist ein Fonds, der viele Aktien auf einmal kauft. Sie sparen jeden Monat einen festen Betrag. Das ist günstig und flexibel. Aber die Kurse schwanken. Mehr im Ratgeber ETF als Altersvorsorge.

  • Konto

    Tagesgeld und Festgeld.

    Ihr Geld liegt auf einem Konto und schwankt nicht. Gut für den Notgroschen. Für die Altersvorsorge reicht es selten, weil der Zins oft unter der Teuerung liegt.

  • Immobilie

    Eigene oder vermietete Wohnung.

    Eine abbezahlte Wohnung spart im Alter die Miete oder bringt Miete ein. Bei einer vermieteten Wohnung zahlen Mieter und Finanzamt einen Teil der Rate mit. Dafür nehmen Sie einen Kredit auf und tragen Risiken wie Leerstand.

Geförderte private Altersvorsorge

  • Zulage

    Riester-Rente.

    Der Staat gibt Zulagen dazu. Verträge, die vor 2027 abgeschlossen werden, dürfen weiterlaufen. Ab 2027 kommt eine neue Förderung9.

  • Zulage ab 2027

    Altersvorsorgedepot.

    Ab dem 1. Januar 2027 können Sie mit Zulage in Fonds sparen, auch ohne Garantie. Der Staat gibt bis zu 540 € im Jahr dazu9.

  • Steuer

    Rürup-Rente (Basisrente).

    Sie setzen die Beiträge von der Steuer ab. Dafür gibt es das Geld nur als lebenslange Rente, nicht auf einmal. Mehr im Ratgeber Rürup-Rente.

Kapitalgedeckte Altersvorsorge: Was heißt das?

Die gesetzliche Rente funktioniert anders: Wer heute arbeitet, zahlt die Renten von heute. Ihr Beitrag wird also nicht für Sie angelegt.

Bei einer kapitalgedeckten Altersvorsorge wird Ihr eigenes Geld für Sie angelegt, zum Beispiel in Aktien, Anleihen oder einer Wohnung. Was Sie im Alter bekommen, hängt davon ab, wie viel Sie eingezahlt haben und wie sich die Anlage entwickelt. Alle privaten Wege auf dieser Seite sind kapitalgedeckt. Auch die Rürup-Rente baut laut Gesetz eine eigene kapitalgedeckte Altersversorgung auf10.

BVergleich

Private Altersvorsorge Vergleich. Wo der Staat mitzahlt, kommen Sie schwerer an Ihr Geld.

Kein Weg ist für alle richtig. Wir nennen bei jedem auch den Nachteil, damit Sie fair vergleichen können.

  1. Der Arbeitgeber
    • Gesetzliche Rente (die Hälfte vom Beitrag)
    • Betriebsrente (oft, dazu Steuer- und Abgabenvorteil)
  2. Der Staat
    • Riester-Rente (Zulagen)
    • Altersvorsorgedepot ab 2027 (bis 540 € Zulage im Jahr)
  3. Das Finanzamt
    • Rürup-Rente (Beiträge absetzbar)
  4. Mieter und Finanzamt
    • Vermietete Wohnung
  5. Niemand, Sie zahlen allein
    • Private Rentenversicherung
    • ETF-Sparplan
    • Tagesgeld
    • Eigene Wohnung zum Selbstwohnen
Allgemeine Einordnung, keine Anlageberatung. Alle Vor- und Nachteile stehen in der Tabelle unter „Mehr dazu“.
Mehr dazuWarum das wichtig ist: In der Tabelle stehen alle privaten Wege mit Zugriff, Steuer und Nachteilen.

Private Altersvorsorge im Vergleich: alle Wege in einer Tabelle

WegWer zahlt mitZugriff vor der RenteSteuer im AlterKosten und AufwandNachteil
Private RentenversicherungniemandKündigung möglich, meist mit Verlustlaufende Rente: nur der Ertragsanteil, ab 67 sind es 17 %11oft hohe Kosten, wenig Aufwandwenig Ertrag, wenn die Kosten hoch sind
Kapital-LebensversicherungniemandKündigung möglich, meist mit VerlustGewinn bei Auszahlung, nach 12 Jahren und ab 62 nur zur Hälfte12oft hohe Kostenzahlt eine Summe, keine lebenslange Rente
ETF-Sparplanniemandja, jederzeit verkaufenSteuer auf Gewinne, 30 % davon bei Aktien-ETFs steuerfreigeringe Kosten, selbst dranbleibenKurse schwanken stark
Tagesgeldniemandja, sofortSteuer auf Zinsenkaum KostenZins oft unter der Teuerung
Riester-Rente (Verträge bis 2026)Staat: 175 € Zulage im Jahr, je Kind bis 300 €13,14nur mit Rückzahlung der Förderungvoll, soweit gefördertmittel, Zulage beantragenoft hohe Kosten, kompliziert
Altersvorsorgedepot (ab 2027)Staat: bis 540 € Zulage im Jahr, je Kind bis 300 €9nein, frühestens ab 65vollStandarddepot höchstens 1,0 % Kosten im Jahrneu, wenig Erfahrung mit Anbietern
Rürup-RenteFinanzamt: Beiträge bis 30.826 € absetzbarnein, nur als Rente ab 62wie die gesetzliche Rente, 2026: 84 %gering, Vertragskosten prüfennicht kündbar, nicht vererbbar
Vermietete WohnungMieter und Finanzamtnur durch VerkaufMiete zählt als Einkommenmit Verwaltung wenig Arbeit, die Verwaltung kostet aber GeldKredit, Mietausfall, Kosten für Erhalt
Private Rentenversicherung
Wer zahlt mit
niemand
Zugriff vor der Rente
Kündigung möglich, meist mit Verlust
Steuer im Alter
laufende Rente: nur der Ertragsanteil, ab 67 sind es 17 %11
Kosten und Aufwand
oft hohe Kosten, wenig Aufwand
Nachteil
wenig Ertrag, wenn die Kosten hoch sind
Kapital-Lebensversicherung
Wer zahlt mit
niemand
Zugriff vor der Rente
Kündigung möglich, meist mit Verlust
Steuer im Alter
Gewinn bei Auszahlung, nach 12 Jahren und ab 62 nur zur Hälfte12
Kosten und Aufwand
oft hohe Kosten
Nachteil
zahlt eine Summe, keine lebenslange Rente
ETF-Sparplan
Wer zahlt mit
niemand
Zugriff vor der Rente
ja, jederzeit verkaufen
Steuer im Alter
Steuer auf Gewinne, 30 % davon bei Aktien-ETFs steuerfrei
Kosten und Aufwand
geringe Kosten, selbst dranbleiben
Nachteil
Kurse schwanken stark
Tagesgeld
Wer zahlt mit
niemand
Zugriff vor der Rente
ja, sofort
Steuer im Alter
Steuer auf Zinsen
Kosten und Aufwand
kaum Kosten
Nachteil
Zins oft unter der Teuerung
Riester-Rente (Verträge bis 2026)
Wer zahlt mit
Staat: 175 € Zulage im Jahr, je Kind bis 300 €13,14
Zugriff vor der Rente
nur mit Rückzahlung der Förderung
Steuer im Alter
voll, soweit gefördert
Kosten und Aufwand
mittel, Zulage beantragen
Nachteil
oft hohe Kosten, kompliziert
Altersvorsorgedepot (ab 2027)
Wer zahlt mit
Staat: bis 540 € Zulage im Jahr, je Kind bis 300 €9
Zugriff vor der Rente
nein, frühestens ab 65
Steuer im Alter
voll
Kosten und Aufwand
Standarddepot höchstens 1,0 % Kosten im Jahr
Nachteil
neu, wenig Erfahrung mit Anbietern
Rürup-Rente
Wer zahlt mit
Finanzamt: Beiträge bis 30.826 € absetzbar
Zugriff vor der Rente
nein, nur als Rente ab 62
Steuer im Alter
wie die gesetzliche Rente, 2026: 84 %
Kosten und Aufwand
gering, Vertragskosten prüfen
Nachteil
nicht kündbar, nicht vererbbar
Vermietete Wohnung
Wer zahlt mit
Mieter und Finanzamt
Zugriff vor der Rente
nur durch Verkauf
Steuer im Alter
Miete zählt als Einkommen
Kosten und Aufwand
mit Verwaltung wenig Arbeit, die Verwaltung kostet aber Geld
Nachteil
Kredit, Mietausfall, Kosten für Erhalt

Allgemeine Einordnung, keine Anlageberatung. Werte nach EStG, Fassung 2026, und laut Bundesfinanzministerium zur Reform 20279. Welcher Weg passt, hängt von Ihrer Situation ab.

Welche private Altersvorsorge passt zu Ihnen?

Viele fragen nach der richtigen privaten Altersvorsorge. Eine Antwort für alle gibt es nicht. Diese Fragen helfen beim Sortieren:

  • Brauchen Sie das Geld vielleicht früher? Dann können Wege passen, an die Sie jederzeit kommen, zum Beispiel ein ETF-Sparplan oder Tagesgeld.
  • Wollen Sie eine Rente, die nie aufhört? Dann können Rentenversicherung, Rürup oder Riester passen. Sie zahlen ein Leben lang, egal wie alt Sie werden.
  • Zahlen Sie viel Steuer? Dann sind Wege mit Steuervorteil interessant, etwa Rürup oder eine vermietete Wohnung.
  • Haben Sie Kinder? Dann bringt die Kinderzulage beim Altersvorsorgedepot ab 2027 bis zu 300 € je Kind im Jahr9.
  • Wollen Sie keine Schwankung? Dann können Verträge mit Garantie passen. Dafür bringen sie meist weniger Ertrag.

Meist passt eine Mischung aus zwei oder drei Wegen. Dann hängt nicht alles an einer Sache.

CRentenversicherung

Altersvorsorge Versicherung: private Rentenversicherung. Im Alter wird nur ein kleiner Teil der Rente versteuert.

Bei einer privaten Rentenversicherung zählt im Alter nur der Ertragsanteil als Einkommen. Wer mit 67 anfängt, versteuert 17 % der Rente11.

  1. Rentenbeginn mit 62210 € von 1.000 €21 % Ertragsanteil
  2. Rentenbeginn mit 65180 € von 1.000 €18 % Ertragsanteil
  3. Rentenbeginn mit 67170 € von 1.000 €17 % Ertragsanteil
So viel von 1.000 € privater Rente im Monat zählt als steuerpflichtig. Ertragsanteil nach § 22 EStG11. Eigene Beispielrechnung. Ob dann wirklich Steuer anfällt, hängt von Ihrem übrigen Einkommen ab.
Mehr dazuWarum das wichtig ist: Hier steht, wie die Versicherung im Alter besteuert wird und worauf Sie beim Abschluss achten sollten.

Wie funktioniert eine private Rentenversicherung?

Sie zahlen jeden Monat oder einmal einen Betrag an eine Versicherung. Die legt das Geld an. Ab einem Alter, das Sie im Vertrag festlegen, zahlt sie Ihnen eine Rente. Auf Wunsch bis zum Lebensende. Das ist der große Vorteil: Das Geld kann nicht ausgehen, auch wenn Sie sehr alt werden.

Es gibt zwei Arten. Bei der klassischen Rentenversicherung gibt es eine Garantie auf einen Teil der Leistung. Bei der fondsgebundenen wird das Geld in Fonds angelegt, zum Beispiel in ETFs. Dann kann mehr herauskommen, aber auch weniger.

Private Rentenversicherung: die Steuer im Alter

Alter bei RentenbeginnErtragsanteilSteuerpflichtig von 1.000 € im Monat
60 oder 6122 %220 €
6221 %210 €
6320 %200 €
6419 %190 €
65 oder 6618 %180 €
6717 %170 €

Ertragsanteil nach § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. bb EStG11. Der Anteil gilt für die ganze Zeit, in der Sie die Rente bekommen. Euro-Werte: eigene Beispielrechnung.

Beispiel

Sie bekommen ab 67 eine private Rente von 1.000 € im Monat, also 12.000 € im Jahr. Steuerpflichtig sind davon 17 %, das sind 2.040 € im Jahr oder 170 € im Monat. Fangen Sie schon mit 62 an, sind es 21 %, also 2.520 € im Jahr. Eigene Beispielrechnung nach § 22 EStG.

Zum Vergleich: Wer 2026 in die gesetzliche Rente geht, versteuert 84 % davon3. Die private Rente wird also viel milder besteuert. Der Grund: Sie haben die Beiträge aus Geld bezahlt, das schon versteuert war.

Kapitalauszahlung statt Rente

Viele Verträge erlauben, sich das Geld zum Rentenbeginn auf einmal auszahlen zu lassen. Dann wird nur der Gewinn besteuert, also die Auszahlung minus die eingezahlten Beiträge12.

Läuft der Vertrag mindestens 12 Jahre und sind Sie mindestens 62, zählt nur die Hälfte des Gewinns. Für Verträge, die vor 2012 abgeschlossen wurden, reicht ein Alter von 6012,15. Bei fondsgebundenen Verträgen sind zusätzlich 15 % des Gewinns aus Fonds steuerfrei12.

Beispiel

Sie haben 40.000 € eingezahlt. Mit 63, nach 20 Jahren Laufzeit, zahlt die Versicherung 60.000 € aus. Der Gewinn ist 20.000 €. Davon zählt die Hälfte, also 10.000 €. Darauf zahlen Sie Steuer nach Ihrem persönlichen Satz. Eigene Beispielrechnung, Vertrag ab 2012.

Kann ich die Beiträge von der Steuer absetzen?

Bei Verträgen, die nach 2004 begonnen haben, steht die private Rentenversicherung nicht mehr unter den absetzbaren Vorsorgebeiträgen im Gesetz. Absetzbar sind sie nur, wenn die Laufzeit vor dem 1. Januar 2005 begann und bis Ende 2004 ein Beitrag gezahlt wurde10. Was Sie sonst absetzen können, steht im Ratgeber Altersvorsorge steuerlich absetzen.

Darauf sollten Sie achten

  • Kosten. Fragen Sie, wie viel der Vertrag im Jahr kostet. Hohe Kosten fressen über viele Jahre einen großen Teil des Ertrags.
  • Garantie. Eine Garantie gilt meist nur für einen Teil der Einzahlungen und nur in Euro. Gegen die Teuerung schützt sie nicht.
  • Kündigen. Wer früh kündigt, bekommt oft weniger zurück, als er eingezahlt hat. Planen Sie den Beitrag so, dass Sie ihn lange zahlen können.
  • Rente oder Kapital. Klären Sie vorher, ob Sie die Wahl haben. Die Steuer ist bei beiden Wegen verschieden.

DLebens­versicherung

Lebensversicherung als Altersvorsorge. Sie zahlt eine Summe auf einmal, keine Rente.

Eine Kapital-Lebensversicherung zahlt am Ende Geld auf einmal aus. Stirbt man vorher, bekommt die Familie Geld. Im Alter wird nur der Gewinn besteuert, bei langer Laufzeit zur Hälfte12.

  • Kapital-Lebensversicherung

    Sparen plus Schutz für die Familie. Auszahlung als Summe.
  • Risiko-Lebensversicherung

    Nur Schutz für die Familie, kein Sparen. Am Ende gibt es nichts zurück.
  • Private Rentenversicherung

    Sparen für eine Rente, die ein Leben lang kommt.
Mehr dazuWarum das wichtig ist: Viele haben noch alte Verträge. Hier steht, wie sie im Alter besteuert werden.

Lebensversicherung und Altersvorsorge: der Unterschied zur Rentenversicherung

Die Kapital-Lebensversicherung verbindet zwei Dinge. Sie sparen Geld an, und Ihre Familie ist abgesichert, falls Sie vor dem Ende sterben. Im Alter bekommen Sie eine Summe, keine Rente. Diese Summe müssen Sie sich selbst einteilen.

Wie wird die Auszahlung besteuert?

Für Verträge ab 2005 gilt dieselbe Regel wie bei der Kapitalauszahlung einer Rentenversicherung: Steuer fällt nur auf den Gewinn an. Nach 12 Jahren Laufzeit und ab 62 (bei Verträgen vor 2012 ab 60) zählt nur die Hälfte des Gewinns12,15.

Ausnahme: Ist der Schutz für den Todesfall sehr klein, gibt es den Vorteil nicht. Das Gesetz nennt dafür eine Grenze von 50 % der Beiträge12.

Risiko-Lebensversicherung

Eine Risiko-Lebensversicherung ist keine Altersvorsorge. Sie zahlt nur, wenn Sie in der Laufzeit sterben. Sie kann trotzdem wichtig sein, zum Beispiel für Familien mit Kredit. Ihre Beiträge zählen zu den sonstigen Vorsorgeaufwendungen. Davon sind zusammen bis 2.800 € im Jahr absetzbar, bei Angestellten mit Arbeitgeberzuschuss zur Krankenversicherung bis 1.900 €10. Übersteigen schon die Beiträge zur Basis-Kranken- und Pflegeversicherung diesen Betrag, bleibt für weitere Beiträge nichts übrig10.

EMit Förderung

Geförderte private Altersvorsorge. Riester, Altersvorsorgedepot und Rürup haben feste Regeln.

Bei diesen Wegen zahlt der Staat oder das Finanzamt mit. Dafür ist das Geld bis zur Rente fest, und im Alter wird die Auszahlung versteuert.

  • Riester-Rente

    175 € Zulage im Jahr, je Kind bis 300 €. Auszahlung ab 62. Ab 2027 gilt eine neue Förderung.
  • Altersvorsorgedepot ab 2027

    Bis 540 € Zulage im Jahr, je Kind bis 300 €. Sparen in Fonds, Auszahlung ab 65.
  • Rürup-Rente

    Beiträge bis 30.826 € im Jahr absetzbar. Nur als lebenslange Rente ab 62.
Mehr dazuWarum das wichtig ist: Hier stehen die Regeln, die Sie vor dem Abschluss kennen sollten.

Riester-Rente: Zulage vom Staat

Wer in einen Riester-Vertrag einzahlt, bekommt 2026 vom Staat 175 € Grundzulage im Jahr13. Für jedes Kind mit Kindergeld kommen 300 € dazu, für Kinder, die vor 2008 geboren sind, 185 €14. Wer unter 25 ist, bekommt einmalig 200 € extra13.

Für die volle Zulage müssen Sie 4 % Ihres Einkommens aus dem Vorjahr einzahlen, abzüglich der Zulagen, mindestens 60 €16,17. Bis 2.100 € im Jahr samt Zulage können Sie von der Steuer absetzen18. Ausgezahlt wird frühestens mit 62, bei Verträgen vor 2012 mit 60. Bis zu 30 % dürfen Sie zu Rentenbeginn auf einmal nehmen19.

Lassen Sie sich das Geld vorher auszahlen, müssen Sie Zulagen und Steuervorteile zurückzahlen20. Ruhen lassen oder zu einem anderen Anbieter wechseln ist erlaubt19. Ab 2027 dürfen alte Verträge weiterlaufen oder in die neue Förderung wechseln9. Alles Weitere steht im Ratgeber Riester-Rente.

Altersvorsorgedepot ab 2027: die neue Förderung

Ab dem 1. Januar 2027 gibt es neue geförderte Verträge, zum Beispiel das Altersvorsorgedepot9. Für jeden Euro bis 360 € gibt der Staat 50 Cent dazu, für die nächsten 1.440 € je 25 Cent. Bei 1.800 € Einzahlung im Jahr sind das 540 € Zulage. Je Kind gibt es bis zu 300 € dazu. Einzahlen dürfen Sie bis 6.840 € im Jahr, gefördert werden davon bis 1.800 €9.

Jeder Anbieter muss ein einfaches Standarddepot anbieten, mit Kosten von höchstens 1,0 % im Jahr. Ausgezahlt wird frühestens ab 65. Die Auszahlung wird voll versteuert9. Das Gesetz ist im Bundesgesetzblatt verkündet21. Alles Weitere steht im Ratgeber Altersvorsorgedepot.

Rürup-Rente: Steuervorteil heute, Steuer im Alter

Die Rürup-Rente heißt auch Basisrente. 2026 können Sie bis zu 30.826 € im Jahr absetzen, Ehepaare bis 61.652 €. Dazu zählen aber auch Beiträge zur gesetzlichen Rente. Das Geld gibt es nur als lebenslange Monatsrente ab 62. Der Vertrag ist nicht vererbbar und nicht auf einmal auszahlbar10. Im Alter wird die Rente wie die gesetzliche Rente versteuert3. Für wen das passen kann, steht im Ratgeber Rürup-Rente.

FAufstocken

Private Altersvorsorge aufstocken. Erst die Lücke kennen, dann Wege mischen.

Sie haben schon etwas, aber es reicht nicht? So gehen Sie Schritt für Schritt vor.

  1. 1Renteninformation lesen
  2. 2Lücke ausrechnen
  3. 3Notgroschen anlegen
  4. 4Mitzahler nutzen
  5. 5Wege mischen
  6. 6Jedes Jahr prüfen
Mehr dazuWarum das wichtig ist: Zu jedem Schritt steht hier, worauf Sie beim Aufstocken achten sollten.

Private Altersvorsorge aufstocken in 6 Schritten

  1. Renteninformation lesen. Die Deutsche Rentenversicherung schickt sie regelmäßig. Dort steht Ihre gesetzliche Rente. Achtung, das ist brutto.
  2. Lücke ausrechnen. Nutzen Sie den Rechner oben. Rechnen Sie Ihre bestehenden Verträge mit ein. Dann sehen Sie, wie viel noch fehlt.
  3. Notgroschen anlegen. Drei bis sechs Monatsausgaben auf dem Tagesgeld sind eine übliche Faustregel. So müssen Sie im Notfall keinen Vertrag kündigen.
  4. Mitzahler nutzen. Prüfen Sie zuerst Wege, bei denen jemand mitzahlt. Bei der Betriebsrente gibt oft der Arbeitgeber etwas dazu. Ab 2027 gibt der Staat beim Altersvorsorgedepot eine Zulage. Bei einer vermieteten Wohnung zahlen Mieter und Finanzamt mit.
  5. Wege mischen. Zum Beispiel eine Rente, die ein Leben lang kommt, plus ein ETF-Sparplan, an den Sie jederzeit kommen. Oder ETF plus Immobilie.
  6. Jedes Jahr prüfen. Gehalt, Familie und Gesetze ändern sich. Ein kurzer Blick einmal im Jahr reicht.

Bestehenden Vertrag erhöhen oder neu abschließen?

Viele Verträge lassen eine Erhöhung des Beitrags zu. Fragen Sie vorher nach den Kosten der Erhöhung und vergleichen Sie mit einem neuen Weg. Alte Verträge haben manchmal bessere Bedingungen als neue. Kündigen Sie einen alten Vertrag nicht vorschnell, sonst verlieren Sie oft Geld.

Ob eine vermietete Wohnung als Baustein zu Ihnen passt, klären wir gern im kostenlosen Gespräch.

Aus unserem Google-Profil

Was Kunden über uns sagen

5,0★★★★★Bewertungen auf Google
★★★★★

„Herr Otte hat mir direkt erklärt wie man genau vorgeht, so umfassend dass Ich sogar selber Zuhause checken konnte ob alles stimmig ist.“

Lenn K. · Google-Bewertung
★★★★★

„Wir sind durchweg zufrieden und wurden vom ersten Schritt bis zur eigenen Kapitalanlage bestens beraten.“

Tammo R. · Google-Bewertung
★★★★★

„Sehr kompetente und ehrliche Beratung. Ich habe mich von Anfang an bestens aufgehoben gefühlt und bin super zufrieden.“

Jannik G. · Google-Bewertung

Wir zeigen Bewertungen aus unserem Google-Profil im Wortlaut. Ob die Verfasser bei uns gekauft haben, prüfen wir nicht gesondert.

Häufige Fragen

Häufige Fragen: Private Altersvorsorge

Was ist private Altersvorsorge?

Alles, was Sie selbst zusätzlich zur gesetzlichen Rente für Ihr Alter zurücklegen: private Rentenversicherung, Lebensversicherung, ETF-Sparplan, Tagesgeld, Immobilie und geförderte Verträge wie Riester, Rürup oder ab 2027 das Altersvorsorgedepot.

Welche private Altersvorsorge ist sinnvoll?

Das hängt von Ihrer Lage ab. Wer flexibel bleiben will, für den können Wege wie ein ETF-Sparplan passen. Wer eine Rente bis zum Lebensende will, für den kann eine Rentenversicherung passen. Wer viel Steuer zahlt, kann Rürup oder eine vermietete Wohnung prüfen. Oft passt eine Mischung. Das ist keine Anlageberatung.

Lohnt sich eine private Rentenversicherung?

Sie kann passen, wenn Sie eine Rente wollen, die nie aufhört. Achten Sie auf die Kosten, denn sie fressen über viele Jahre einen großen Teil des Ertrags. Im Alter wird nur der Ertragsanteil versteuert, ab 67 sind das 17 %11.

Wie wird eine private Rente versteuert?

Bei einer lebenslangen privaten Rente zählt nur der Ertragsanteil als Einkommen. Er hängt vom Alter bei Rentenbeginn ab: mit 62 sind es 21 %, mit 65 18 %, mit 67 17 %11. Bei Auszahlung auf einmal wird der Gewinn besteuert, nach 12 Jahren und ab 62 nur zur Hälfte12.

Kann man eine private Rentenversicherung von der Steuer absetzen?

Bei Verträgen ab 2005 nicht. Das Gesetz nennt sie nicht mehr unter den absetzbaren Vorsorgebeiträgen. Absetzbar sind dagegen Rürup und Riester10.

Was ist kapitalgedeckte Altersvorsorge?

Ihr eigenes Geld wird für Sie angelegt, zum Beispiel in Aktien oder einer Wohnung. Bei der gesetzlichen Rente ist es anders: Dort zahlen die Arbeitenden von heute die Renten von heute.

Wie viel sollte man privat für die Rente sparen?

So viel, dass Ihre Lücke gefüllt wird. In unserer Beispielrechnung mit 35 Jahren und 4.000 € brutto fehlen rund 630 € im Monat. Wer das bis 67 ohne Zinsen ansparen will, braucht rund 395 € im Monat. Mit Zinsen, Zulagen oder Mieteinnahmen wird es weniger.

Was passiert bei Inflation mit meiner privaten Rente?

Ein fester Betrag in Euro wird mit der Zeit weniger wert. Bei 2,2 % Teuerung im Jahr sind 1.000 € in 32 Jahren nur noch rund 500 € wert4. Anlagen mit Aktien oder vermietete Wohnungen können mitwachsen, sicher ist das aber nicht.

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Welcher private Weg passt zu Ihnen? Wir rechnen es kostenlos mit Ihnen durch.

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So geht es los

Vier Schritte. Bei jedem entscheiden Sie selbst.

  1. 1

    Kurzer Check

    Vier Fragen, rund zwei Minuten. Kostenlos und unverbindlich.

  2. 2

    Erstgespräch am Telefon

    Wir rufen Sie an. Sie erzählen, was Sie vorhaben, wir sagen ehrlich, ob es passt.

  3. 3

    Konzept per Video

    Wir zeigen passende Wohnungen mit allen Zahlen und Unterlagen. Sie entscheiden in Ruhe.

  4. 4

    Kauf, dann Ruhe

    Finanzierung über unseren Finanzierungspartner, Termin beim Notar. Danach übernimmt die Hausverwaltung.

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Vier kurze Fragen. Danach rufen wir Sie an und rechnen mit Ihren echten Zahlen.

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Schritt 1 von 4
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Quellen

21 Belege anzeigen
  1. Deutsche Rentenversicherung: Aktuelle Daten 2026 (Durchschnittsrenten, Annahme Kranken- und Pflegebeitrag) Quelle öffnen
  2. Deutsche Rentenversicherung: Rentenanpassung 2026, Pressemitteilung vom 05.03.2026 Quelle öffnen
  3. § 22 Nr. 1 EStG, Besteuerungsanteil der Rente Quelle öffnen
  4. Statistisches Bundesamt: Verbraucherpreisindex, Jahresrate 2025 Quelle öffnen
  5. Statistisches Bundesamt: Inflationsrate im Oktober 2026 voraussichtlich +2,8 %, Pressemitteilung Nr. 382 vom 30.10.2026 Quelle öffnen
  6. § 35 SGB VI, Regelaltersgrenze Quelle öffnen
  7. § 64 SGB VI, Rentenformel Quelle öffnen
  8. Deutsche Rentenversicherung: Sozialversicherungs-Rechengrößen 2026 (Beitragsbemessungsgrenze, vorläufiges Durchschnittsentgelt) Quelle öffnen
  9. Bundesfinanzministerium: Fragen und Antworten zur Reform der privaten Altersvorsorge Quelle öffnen
  10. § 10 EStG, Sonderausgaben (Basisrente, sonstige Vorsorgeaufwendungen) Quelle öffnen
  11. § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. bb EStG, Ertragsanteil privater Renten Quelle öffnen
  12. § 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG, Auszahlung von Renten- und Lebensversicherungen Quelle öffnen
  13. § 84 EStG, Grundzulage Riester (Fassung 2026) Quelle öffnen
  14. § 85 EStG, Kinderzulage Riester (Fassung 2026) Quelle öffnen
  15. § 52 Abs. 28 EStG, Mindestalter 62 für Verträge ab 2012 Quelle öffnen
  16. § 86 EStG, Mindesteigenbeitrag Riester (Fassung 2026) Quelle öffnen
  17. Deutsche Rentenversicherung: Riester-Rechner, Mindesteigenbeitrag Quelle öffnen
  18. § 10a EStG, Sonderausgabenabzug Riester (Fassung 2026) Quelle öffnen
  19. § 1 Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz (Auszahlung, Teilkapital, Ruhenlassen, Wechsel) Quelle öffnen
  20. § 93 EStG, Rückzahlung der Förderung bei schädlicher Verwendung Quelle öffnen
  21. Altersvorsorgereformgesetz, BGBl. 2026 I Nr. 156, verkündet am 29.05.2026 Quelle öffnen

Stand: 04.11.2026. Alle Beispielrechnungen sind Modellrechnungen mit den genannten Annahmen und keine Zusage. Diese Seite ist keine Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung.

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