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IMOVIA FAKTENCHECK · ALLE ZAHLEN MIT QUELLE · 11/2026

Altersvorsorge und Rente

Betriebliche Altersvorsorge 2026. Was sie heute kostet und im Alter bringt.

Ihr Arbeitgeber bietet eine Betriebsrente an und Sie fragen sich, ob das was taugt? Hier sehen Sie in Euro, was 100 € brutto Sie wirklich kosten und was im Alter davon übrig bleibt. Mit allen Zahlen mit Quelle.

Hannes Ruopp

Geschrieben von Hannes Ruopp, Gründer von IMOVIA

Geprüft am 04.11.2026 · alle Zahlen mit Quelle

H. Ruopp
Mann in Hemd und Krawatte sitzt im Büro am Schreibtisch und liest ein Blatt Papier

Kurz gesagt

Bei der betrieblichen Altersvorsorge fließt ein Teil Ihres Bruttogehalts in einen Vertrag für die Rente. 2026 sind dafür bis 676 € im Monat steuerfrei und bis 338 € frei von Sozialabgaben1,2. Der Arbeitgeber muss meist 15 % dazugeben3. Im Alter wird die Betriebsrente voll versteuert, dazu kommen Kranken- und Pflegebeitrag.

  • 676 €im Monat dürfen 2026 steuerfrei in die Betriebsrente fließen1
  • 338 €im Monat davon bleiben auch frei von Sozialabgaben2
  • 15 %muss der Arbeitgeber dazugeben, soweit er selbst Beiträge spart3
  • rund 38 %einer Betriebsrente von 400 € gehen im Beispiel für Krankenkasse und Steuer ab

01Ihre Lage

Betriebliche Altersvorsorge 2026. Ihr Chef und der Staat zahlen mit.

Bei der betrieblichen Altersvorsorge geht ein Teil Ihres Gehalts in einen Vertrag für später. Das Geld wird vom Brutto genommen. Deshalb zahlen Sie darauf heute weniger Steuer und weniger Abgaben.

  • 676 €im Monat steuerfrei, 8 % der Beitragsbemessungsgrenze1
  • 338 €im Monat ohne Sozialabgaben, 4 % der Grenze2
  • 15 %Zuschuss vom Arbeitgeber, soweit er selbst Beiträge spart3
Mehr dazuWarum das wichtig ist: Wer die Regeln kennt, kann prüfen, ob das Angebot seines Arbeitgebers gut ist.

Was ist eine betriebliche Altersvorsorge?

Die betriebliche Altersvorsorge heißt auch Betriebsrente. Sie ist eine Rente, die über Ihren Arbeitgeber läuft. Meist zahlen Sie selbst einen Teil Ihres Gehalts ein. Das nennt man Entgeltumwandlung: Aus Gehalt wird ein Beitrag für die Rente. Oft gibt der Arbeitgeber etwas dazu. Manchmal zahlt er auch alles allein.

Das Geld kommt in einen Vertrag. Häufig sind das eine Direktversicherung, eine Pensionskasse oder ein Pensionsfonds. Das sind Versicherer und Kassen, die das Geld für Ihre Rente verwalten. Für diese drei Wege gelten die steuerfreien Grenzen aus § 3 Nr. 63 EStG1. Die Grenzen hängen von der Beitragsbemessungsgrenze ab. Das ist das Gehalt, bis zu dem Sozialabgaben anfallen. 2026 sind es 101.400 € im Jahr.

Was ist die betriebliche Altersvorsorge einfach erklärt?

  • Heute: Der Beitrag geht vom Brutto ab. Darauf zahlen Sie keine Lohnsteuer und bis 338 € im Monat auch keine Sozialabgaben2.
  • Der Chef: Er spart dadurch selbst Sozialabgaben. Einen Teil davon muss er an Sie weitergeben, nämlich 15 % Ihres Beitrags3.
  • Im Alter: Die Betriebsrente wird voll versteuert4. Dazu kommen Beiträge für Kranken- und Pflegeversicherung5.
  • Das Recht: Jeder Angestellte, der in die gesetzliche Rente einzahlt, darf eine Entgeltumwandlung verlangen. Eine Pflicht ist es nicht3,6.
Grenze 2026im Jahrim Monatwas gilt
Steuerfrei (8 % der Beitragsbemessungsgrenze)8.112 €676 €keine Lohnsteuer1
Frei von Sozialabgaben (4 %)4.056 €338 €keine Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegebeiträge2
Zwischen 338 € und 676 €4.056 €338 €steuerfrei, aber Sozialabgaben fallen an
Höchster Pflichtzuschuss (15 % von 338 €)608,40 €50,70 €soweit der Arbeitgeber Beiträge spart3
Mindestbetrag für die Entgeltumwandlung296,63 €rund 24,72 €ein Hundertsechzigstel der Bezugsgröße3

Eigene Rechnung mit der Beitragsbemessungsgrenze 2026 von 101.400 € im Jahr7 und der Bezugsgröße 2026 von 47.460 € im Jahr8.

Warum überhaupt zusätzlich vorsorgen? Weil die gesetzliche Rente klein ist.

Weiter: Das Problem

02Das Problem

Warum betriebliche Altersvorsorge? Die gesetzliche Rente ist viel kleiner als Ihr Gehalt.

Die durchschnittliche Altersrente lag Ende 2024 bei 1.154 € im Monat9. Selbst wer 45 Jahre lang genau den Durchschnitt verdient, bekommt nur rund 44 % seines Bruttogehalts als Rente.

Zwei Hände halten eine Gehaltsabrechnung, daneben liegt ein Handy auf dem Tisch
  • 1.154 €durchschnittliche Altersrente im Monat, Ende 2024, nach Kranken- und Pflegebeitrag9
  • 48 %Rentenniveau vor Steuern, gesichert nur bis 203110
  • rund 44 %vom Bruttogehalt bringt die Standardrente nach 45 Jahren, eigene Rechnung
Mehr dazuWarum das wichtig ist: Die Betriebsrente soll einen Teil der Lücke zwischen Gehalt und Rente füllen.

Altersvorsorge über den Arbeitgeber: Was die Lücke damit zu tun hat

Wer 2026 genau den Durchschnitt verdient, hat rund 4.329 € brutto im Monat7. Nach 45 Jahren gäbe es dafür 45 × 42,52 € = 1.913 € brutto Rente10. Das sind rund 44 % vom Brutto. Davon gehen noch Kranken- und Pflegebeitrag und oft Steuer ab. Eigene Rechnung.

Frauen bekamen Ende 2024 im Schnitt 955 € Altersrente, Männer 1.405 €9. Die Differenz zum letzten Gehalt nennt man Rentenlücke. Wie groß sie bei Ihnen ist, können Sie im Ratgeber Rentenlücke berechnen selbst ausrechnen.

Die Betriebsrente ist ein Weg, diese Lücke kleiner zu machen. Sie ist nicht der einzige. Andere Wege sind ein ETF-Sparplan, ab 2027 das geförderte Altersvorsorgedepot oder eine vermietete Wohnung. Einen Überblick gibt der Ratgeber Altersvorsorge. Welche privaten Wege es gibt, steht im Ratgeber zur privaten Altersvorsorge.

Wie viel kostet eine Betriebsrente Sie wirklich? Wir rechnen es vor.

Weiter: Ihre Rechnung

03Ihre Rechnung

Betriebliche Altersvorsorge Rechner brutto netto. 100 € brutto kosten Sie im Beispiel rund 49 € netto.

Wir haben für Sie gerechnet: Sie wandeln 100 € brutto im Monat um. Weil Steuer und Abgaben wegfallen, sinkt Ihr Netto nur um rund 49 €. Mit dem Zuschuss Ihres Chefs landen trotzdem 115 € im Vertrag.

  1. Weniger Brutto auf dem Lohnzettel100 €Ihr Beitrag
  2. Gesparte Sozialabgaben21 €21,15 % Arbeitnehmeranteil mit einem Kind
  3. Gesparte Steuer30 €Grenzsteuersatz rund 30 %, Annahme
  4. Kostet Sie wirklich netto49 €genau 49,10 €
  5. Fließt in Ihren Vertrag115 €100 € plus 15 € Zuschuss vom Arbeitgeber
Beispielrechnung Fall A im Monat, gerundet: 35.000 € zu versteuerndes Einkommen, Gehalt unter den Beitragsbemessungsgrenzen, ein Kind. Beitragssätze 20268,11,12,13, Steuer nach Tarif 202614, Zuschuss nach § 1a BetrAVG3. Keine Steuerberatung.
Im MonatFall A: 35.000 € zu versteuernFall B: 70.000 € zu versteuern
Weniger Brutto (Entgeltumwandlung)100,00 €100,00 €
Gesparte Sozialabgaben21,15 € (alle Zweige, 21,15 %)10,60 € (nur Renten- und Arbeitslosenversicherung, 10,6 %)
Gesparte Steuer29,75 € (Grenzsteuersatz rund 30 %)41,83 € (Grenzsteuersatz 42 %)
Kostet Sie netto49,10 €47,57 €
Zuschuss vom Arbeitgeber15,00 €10,60 € Pflicht, freiwillig bis 15,00 €
Fließt in Ihren Vertrag115,00 €110,60 € bis 115,00 €

Beispielrechnung, keine Steuerberatung. Annahmen: ein Kind, nicht Sachsen, im Fall B Brutto über der Grenze der Kranken- und Pflegeversicherung und unter der Grenze der Rentenversicherung, Zusatzbeitrag im Durchschnitt 2,9 %12, Pflege 3,6 %13, Renten- und Arbeitslosenversicherung8, Krankenversicherung 14,6 %11. Steuer mit Soli nach Tarif 202614,15, eigene Rechnung.

Mehr dazuWarum das wichtig ist: So kommen die Zahlen zustande, und hier sehen Sie, wann Sie weniger sparen.

Betriebliche Altersvorsorge Rechner: So rechnen Sie selbst

  1. Beitrag festlegen. Zum Beispiel 100 € brutto im Monat.
  2. Sozialabgaben abziehen. Mit Kind zahlen Sie als Arbeitnehmer 2026 zusammen 21,15 % vom Brutto: 9,3 % Rente, 1,3 % Arbeitslosigkeit, 7,3 % Krankenkasse, 1,45 % halber Zusatzbeitrag, 1,8 % Pflege8,16,11,12,13. Ohne Kind sind es 21,75 %, weil 0,6 % Zuschlag für die Pflege dazukommen17.
  3. Steuer abziehen. Maßgeblich ist Ihr Grenzsteuersatz. Das ist der Satz, den Sie auf den letzten Euro zahlen. Bei 35.000 € zu versteuerndem Einkommen sind es rund 30 %, ab 69.879 € sind es 42 %14. Ihren Satz zeigt der Ratgeber Grenzsteuersatz.
  4. Zuschuss dazurechnen. 15 % von 100 € sind 15 €3.

Fall A: 100 € minus 21,15 € minus 29,75 € ergibt 49,10 €. So viel weniger haben Sie wirklich auf dem Konto. In den Vertrag fließen aber 115 €. Aus 1 € netto werden also gut 2,30 € für die Rente.

Wann Sie weniger Sozialabgaben sparen

Für Sozialabgaben gibt es Obergrenzen. In der Kranken- und Pflegeversicherung liegt sie 2026 bei 5.812,50 € brutto im Monat, in der Rentenversicherung bei 8.450 €7. Was darüber liegt, ist ohnehin abgabenfrei. Dort spart die Betriebsrente also nichts.

Genau das zeigt Fall B: Wer 70.000 € zu versteuern hat, verdient brutto mehr als die Grenze der Krankenversicherung. Er spart nur noch die Beiträge zu Rente und Arbeitslosigkeit. Dafür spart er mehr Steuer. Unterm Strich kostet es ihn fast gleich viel.

Auch der Chef spart dann weniger. Das Gesetz verlangt den Zuschuss nur, soweit der Arbeitgeber selbst Beiträge spart3. Im Fall B sind das 10,60 €. Ob Ihr Arbeitgeber 10,60 € oder 15 € gibt, steht in Ihrer Vereinbarung.

Gut zu wissen

Vereinfachte Rechnung: Wer weniger Sozialbeiträge zahlt, kann auch etwas weniger davon in der Steuererklärung absetzen. Die echte Steuerersparnis ist deshalb ein paar Euro kleiner. Über 338 € im Monat fallen auf den Teil darüber wieder Sozialabgaben an2.

Heute sparen Sie viel. Doch im Alter holen sich Staat und Krankenkasse einen Teil zurück.

Weiter: Im Alter

04Im Alter

Betriebliche Altersvorsorge Steuer bei Auszahlung. Im Beispiel gehen im Alter rund 38 % wieder ab.

Heute sparen Sie im Fall A rund 51 % Steuer und Abgaben. Im Alter kehrt sich das um. Von 400 € Betriebsrente bleiben in unserem Beispiel nur rund 248 € übrig.

  1. Betriebsrente brutto400 €Beispiel
  2. Krankenversicherung35 €17,5 % auf 202,25 € (400 € minus 197,75 € Freibetrag)
  3. Pflegeversicherung14 €3,6 % auf die ganze Rente, mit Kind
  4. Steuer102 €Annahme: 20.000 € zu versteuern ohne Betriebsrente
  5. Bleibt Ihnen248 €rund 62 %
Beispielrechnung im Monat, gerundet: gesetzlich pflichtversichert, keine weiteren Betriebsrenten, Zusatzbeitrag im Durchschnitt 2,9 %. Freibetrag und Beitragspflicht18,5,19, volle Steuer4, Tarif 202614. Vereinfacht: Die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung senken die Steuer noch etwas.
Mehr dazuWarum das wichtig ist: Viele rechnen nur mit dem Vorteil von heute. Für die Entscheidung zählt aber, was im Alter auf dem Konto ankommt.

Betriebliche Altersvorsorge Auszahlung: Steuer

Die Beiträge waren steuerfrei. Deshalb wird die Betriebsrente aus Direktversicherung, Pensionskasse oder Pensionsfonds im Alter voll versteuert. Das nennt man nachgelagerte Besteuerung4. Zum Vergleich: Von der gesetzlichen Rente versteuert, wer 2026 in Rente geht, 84 %. Wer 2058 oder später in Rente geht, versteuert auch sie ganz20.

Ob wirklich Steuer anfällt, hängt von Ihrem übrigen Einkommen ab. Bis zum Grundfreibetrag von 12.348 € im Jahr fällt keine Einkommensteuer an14. Haben Sie dazu eine gesetzliche Rente, wird die Betriebsrente mit dem Steuersatz besteuert, der obendrauf gilt.

Kranken- und Pflegeversicherung auf die Betriebsrente

Betriebsrenten zählen bei der Krankenkasse als Versorgungsbezüge. So heißen Renten, die nicht aus der gesetzlichen Rente kommen. Wer gesetzlich pflichtversichert ist, zahlt darauf Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung5. Und zwar allein, ohne Anteil vom früheren Arbeitgeber21.

  • Krankenversicherung: voller Satz von 14,6 % plus Zusatzbeitrag der Kasse, im Durchschnitt 2,9 %. Zusammen also rund 17,5 %22,12.
  • Freibetrag: In der Krankenversicherung bleiben 197,75 € im Monat frei. Beitrag zahlen Sie nur auf den Teil darüber18.
  • Pflegeversicherung: 3,6 % mit Kind, 4,2 % ohne Kind. Hier gibt es keinen Freibetrag, nur eine Freigrenze. Liegt die Betriebsrente über 197,75 €, zählt der ganze Betrag19.
  • Kleine Betriebsrenten: Liegen alle Betriebsrenten zusammen nicht über 197,75 € im Monat, fallen gar keine Beiträge an18.
Betriebsrente 400 € im Monatmit Kindohne Kind
Krankenversicherung: (400 € minus 197,75 €) × 17,5 %35,39 €35,39 €
Pflegeversicherung auf 400 €14,40 € (3,6 %)16,80 € (4,2 %)
Steuer (Annahme: 20.000 € zu versteuern ohne Betriebsrente)102,25 €102,25 €
Bleibt Ihnen247,96 €245,56 €

Beispielrechnung, gilt für gesetzlich Pflichtversicherte ohne weitere Versorgungsbezüge. Zusatzbeitrag Ihrer Kasse kann abweichen. Steuer nach Tarif 202614, eigene Rechnung, vereinfacht.

Was heißt das? Im Fall A haben Sie heute für 49,10 € netto 115 € eingezahlt. Im Alter bleiben von jedem Euro Betriebsrente im Beispiel rund 62 Cent. Ob sich das lohnt, hängt also davon ab, wie viel Rente Ihr Vertrag aus den Beiträgen macht. Das steht in den Unterlagen Ihres Anbieters.

Mehr zur Steuer auf die gesetzliche Rente steht im Ratgeber Rentenbesteuerung.

Was wäre, wenn nicht nur Ihr Chef mitzahlt?

Bei der Betriebsrente geben Arbeitgeber und Staat etwas dazu. Bei einer vermieteten Wohnung zahlen Mieter und Finanzamt einen großen Teil mit.

  • BetriebsrenteDer Arbeitgeber gibt einen Zuschuss.
  • Steuer und AbgabenSie zahlen heute weniger, im Alter mehr.
  • Vermietete WohnungMieter und Finanzamt zahlen mit.
Älteres Paar geht Arm in Arm eine ruhige Straße entlang, von hinten gesehen

Eine Möglichkeit

Altersvorsorge mit Wohnung neben der Betriebsrente. Mieter und Finanzamt zahlen mit.

Bei einer vermieteten Wohnung zahlen Sie die Rate nicht allein. Die Miete trägt den größten Teil. Die Steuerersparnis trägt einen weiteren Teil.

Jahre 1 bis 3

Mieter1.100 €Finanzamt deckt den Rest470 €

Kosten im Monat: 1.570 € (Rate plus nicht umlagefähige Kosten)

Ab Jahr 4

Mieter1.165 €Finanzamt310 €Sie95 €

Kosten im Monat: 1.570 € (Rate plus nicht umlagefähige Kosten)

Beispielrechnung mit der IMOVIA-Musterwohnung: 300.000 €, 4,5 % Zins, 1,5 % Tilgung. In den Jahren 1 bis 3 deckt die Steuererstattung von rund 9.930 € im Jahr (rund 830 € im Monat) den Rest der Kosten, Ihr Anteil liegt bei rund 0 €. Ob Erhaltungsaufwand sofort absetzbar ist, prüft das Finanzamt im Einzelfall. Keine Zusage, keine Steuerberatung.

In unserer Beispielrechnung bleiben in den ersten drei Jahren rund 0 € im Monat bei Ihnen, ab dem vierten Jahr rund 95 €. Ist die Wohnung bis zur Rente abbezahlt, bringt sie im Alter Miete.

Das ist eine Möglichkeit unter mehreren, auch neben einer Betriebsrente. Sie hat Risiken wie Leerstand oder Reparaturen. Ob sie zu Ihrer Situation passt, rechnen wir kostenlos mit Ihnen durch.

Das sollten Sie wissen

  • Sie nehmen einen Kredit auf.
  • Die Miete kann ausfallen, zum Beispiel bei Leerstand.
  • Reparaturen und Erhalt kosten Geld.
  • Eine Wohnung lässt sich nicht schnell verkaufen.

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Zum Nachlesen

Zum Nachlesen. Alles Weitere zur betrieblichen Altersvorsorge.

Hier steht alles Weitere: was der Arbeitgeber muss, wie die Steuer läuft, Auszahlung und Einmalzahlung, Kündigung, Jobwechsel und die Nachteile. Jedes Thema mit einem Satz vorweg und den Details zum Aufklappen.

  1. AArbeitgeber und ZuschussDer Chef muss mitmachen, Sie müssen nicht
  2. BSteuer und SteuererklärungBis 676 € im Monat ohne Lohnsteuer
  3. CAuszahlung und EinmalzahlungAuch das Kapital wird voll versteuert
  4. DKündigenAuszahlen lassen geht nur bei kleinen Beträgen
  5. EArbeitgeberwechselIhr eigenes Geld nehmen Sie mit
  6. FNachteileVier Punkte, die Sie vorher kennen sollten
  7. GLohnt sich das?Das hängt vor allem vom Zuschuss ab

AArbeitgeber und Zuschuss

Betriebliche Altersvorsorge Arbeitgeber. Der Chef muss mitmachen, Sie müssen nicht.

Ihr Arbeitgeber muss Ihnen eine Entgeltumwandlung ermöglichen, wenn Sie das verlangen. Dann muss er meist 15 % dazugeben. Sie selbst sind zu nichts verpflichtet3.

  • Anspruch auf Entgeltumwandlung bis 338 € im Monat
  • Zuschuss 15 %, höchstens 50,70 € im Monat Pflicht
  • Keine Pflicht für Arbeitnehmer
  • Extra-Förderung bei kleinem Lohn
Mehr dazuWarum das wichtig ist: Hier steht, was Ihr Arbeitgeber tun muss und was er freiwillig tun kann.

Betriebliche Altersvorsorge Pflicht: Muss ich mitmachen?

Nein. Das Gesetz gibt Ihnen ein Recht, keine Pflicht. Sie können verlangen, dass bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze umgewandelt werden. Das sind 2026 bis 338 € im Monat3. Das Recht haben alle, die beim Arbeitgeber in der gesetzlichen Rente pflichtversichert sind6. Ein Tarifvertrag kann abweichende Regeln haben23.

Manche Firmen melden alle Mitarbeiter automatisch an, wer nicht will, muss widersprechen. Das ist nur über einen Tarifvertrag erlaubt. Seit dem 22.01.2026 geht es auch über eine Betriebsvereinbarung, wenn der Arbeitgeber mindestens 20 % dazugibt24.

Betriebliche Altersvorsorge Arbeitgeber Pflicht: Was muss der Chef?

  • Umwandlung ermöglichen: Verlangen Sie es, muss der Arbeitgeber mitmachen. Bietet er keine Pensionskasse oder keinen Pensionsfonds an, können Sie eine Direktversicherung verlangen3.
  • Zuschuss zahlen: 15 % Ihres umgewandelten Betrags, soweit er selbst Sozialabgaben spart. Das gilt für Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds3.
  • Feste Beträge: Der Arbeitgeber darf verlangen, dass Sie im Jahr jeden Monat gleich viel umwandeln3.

Betriebliche Altersvorsorge Zuschuss Arbeitgeber maximal

Pflicht sind höchstens 15 % von 338 €. Das sind 50,70 € im Monat oder 608,40 € im Jahr. Mehr darf der Arbeitgeber freiwillig geben. Eigene Rechnung nach § 1a BetrAVG3.

Arbeitgeberfinanzierte Altersvorsorge

Manche Arbeitgeber zahlen die Betriebsrente ganz oder zum Teil allein, ohne dass Sie Gehalt umwandeln. Für Mitarbeiter mit kleinem Lohn gibt es dafür eine Förderung. Verdienen Sie 2026 höchstens 2.575 € im Monat und zahlt der Chef mindestens 240 € im Jahr zusätzlich ein, bekommt er 30 % davon vom Staat zurück, höchstens 288 €25.

Ab dem 1. Januar 2027 steigt diese Förderung auf höchstens 360 € im Jahr. Auch die Einkommensgrenze wird angehoben24.

Ob Ihr Arbeitgeber mehr als den Pflichtzuschuss gibt, fragen Sie am besten in der Personalabteilung. Ein hoher Zuschuss macht die Rechnung deutlich besser.

BSteuer und Steuererklärung

Betriebliche Altersvorsorge steuerfrei. Bis 676 € im Monat ohne Lohnsteuer.

Beim Einzahlen müssen Sie in der Steuererklärung nichts extra absetzen. Der Beitrag wird gar nicht erst als Lohn versteuert. Erst die Auszahlung im Alter kommt in die Steuererklärung.

  • 676 €im Monat steuerfrei1
  • 338 €im Monat ohne Sozialabgaben2
  • R-AV/bAVheißt die Anlage für die Auszahlung in der Steuererklärung26
Mehr dazuWarum das wichtig ist: Wer die Grenzen kennt, weiß, bis wohin sich zusätzliches Einzahlen steuerlich lohnt.

Betriebliche Altersvorsorge Steuer beim Einzahlen

Beiträge in eine Direktversicherung, Pensionskasse oder einen Pensionsfonds sind bis 8 % der Beitragsbemessungsgrenze im Jahr steuerfrei. 2026 sind das 8.112 € im Jahr oder 676 € im Monat1. Darin zählen Ihr eigener Beitrag und der Zuschuss des Arbeitgebers zusammen.

Frei von Sozialabgaben sind nur bis 4 %, also 338 € im Monat2. Zwischen 338 € und 676 € sparen Sie also nur noch Steuer.

Zahlt der Arbeitgeber aus Anlass Ihres Ausscheidens noch einmal ein, sind dafür zusätzlich bis 4 % der Grenze je Jahr im Betrieb steuerfrei, höchstens für zehn Jahre1.

Achtung: Haben Sie verlangt, dass Ihre Betriebsrente mit der Riester-Zulage gefördert wird, gilt die Steuerfreiheit dafür nicht1.

Betriebliche Altersvorsorge Steuererklärung: wo eintragen?

Beim Ansparen tragen Sie nichts ein, weil der Beitrag schon in der Lohnabrechnung steuerfrei bleibt. Bekommen Sie später Geld aus einer Pensionskasse, einem Pensionsfonds oder einer Direktversicherung, gehört das in die Anlage R-AV/bAV. So steht es in der Anleitung zur Einkommensteuererklärung bei ELSTER26.

Die Beträge erfahren Sie von Ihrem Anbieter. Bei Fragen zu Ihrem Fall hilft ein Steuerberater oder ein Lohnsteuerhilfeverein. Das hier ist keine Steuerberatung.

Wie andere Wege der Altersvorsorge in der Steuer zählen, zum Beispiel Rürup oder Riester, steht im Ratgeber Altersvorsorge steuerlich absetzen.

CAuszahlung und Einmalzahlung

Betriebliche Altersvorsorge Auszahlung und Einmalzahlung. Auch das Kapital wird voll versteuert.

Manche Verträge zahlen statt einer Rente einen Einmalbetrag. Auch der wird voll versteuert. Für die Krankenkasse wird er auf zehn Jahre verteilt5.

Einmalzahlung 30.000 €Betrag
Für die Krankenkasse gilt als Monatsrente (30.000 € geteilt durch 120)250 € für 10 Jahre
Kranken- und Pflegebeitrag im Monat ((250 € minus 197,75 €) × 17,5 % plus 250 € × 3,6 %)18,14 €
Kranken- und Pflegebeitrag über 10 Jahrerund 2.177 €
Steuer im Jahr der Auszahlung (Annahme: sonst 20.000 € zu versteuern)8.978 €
Bleibt Ihnen ungefährrund 18.845 €

Beispielrechnung, vereinfacht, mit Kind, ohne weitere Betriebsrenten. Regel 1/120 und Freibetrag5,18, volle Steuer4, Tarif 202614. Keine Steuerberatung.

Mehr dazuWarum das wichtig ist: Ein großer Betrag auf einmal kann in einem Jahr viel Steuer auslösen.

Auszahlung betriebliche Altersvorsorge: Rente oder Kapital

Die Steuerfreiheit beim Einzahlen gibt es nur, wenn der Vertrag eine Auszahlung als Rente, als Auszahlungsplan oder als Kapital vorsieht1. Welche Form Sie wählen können, steht in Ihrem Vertrag.

Besteuerung betriebliche Altersvorsorge Einmalzahlung

Die Beiträge waren steuerfrei. Deshalb ist auch der Einmalbetrag voll steuerpflichtig4. Er kommt in dem Jahr dazu, in dem er ausgezahlt wird. Dadurch steigt Ihr Steuersatz in diesem Jahr. In unserem Beispiel kostet das 8.978 € Steuer, also rund 30 % des Betrags. Ihr Steuerberater prüft, ob es in Ihrem Fall Erleichterungen gibt.

Betriebliche Altersvorsorge Rechner Auszahlung: Krankenkasse beim Einmalbetrag

Für die Krankenkasse gilt ein Hundertzwanzigstel des Betrags als Monatsrente, für höchstens 120 Monate. Das gilt auch, wenn die Einmalzahlung schon vorher im Vertrag vereinbart war5. Bei 30.000 € sind das 250 € im Monat für zehn Jahre. Der Freibetrag von 197,75 € gilt auch hier18.

Keine Beiträge zahlen Sie auf den Teil, den Sie nach dem Ende des Arbeitsverhältnisses als alleiniger Versicherungsnehmer selbst bezahlt haben5.

DKündigen

Betriebliche Altersvorsorge kündigen. Auszahlen lassen geht nur bei kleinen Beträgen.

Eine Betriebsrente lässt sich nicht einfach kündigen und auszahlen lassen. Das Gesetz erlaubt eine Abfindung nur bei kleinen Ansprüchen27.

  • 59,33 €Monatsrente höchstens, damit der Arbeitgeber ohne Ihre Zustimmung abfinden darf
  • 7.119 €höchstens, wenn statt einer Rente ein Kapital zugesagt ist
  • 9.492 €höchstens mit Ihrer Zustimmung, wenn das Geld in die gesetzliche Rente fließt
Mehr dazuWarum das wichtig ist: Das Geld ist bis zur Rente fest. Planen Sie es nicht als Notgroschen ein.

Kündigung betriebliche Altersvorsorge: was geht

Abfinden darf der Arbeitgeber eine Anwartschaft ohne Ihre Zustimmung nur, wenn sie klein ist: als Monatsrente höchstens 1,5 % der monatlichen Bezugsgröße, als Kapital höchstens das 1,8-fache. 2026 sind das 59,33 € Rente im Monat oder 7.119 € Kapital27.

Seit dem 22.01.2026 geht es mit Ihrer Zustimmung auch etwas höher: bis 2 % der Bezugsgröße als Rente (79,10 € im Monat) oder das 2,4-fache als Kapital (9.492 €). Dann fließt das Geld aber direkt in Ihre gesetzliche Rente27,24. Eigene Rechnung mit der Bezugsgröße 2026 von 3.955 € im Monat8.

Nehmen Sie Ihren Vertrag zu einem neuen Arbeitgeber mit, ist eine Abfindung nicht erlaubt27.

Betriebliche Altersvorsorge kündigen und auszahlen: Muster

Ein Muster hilft meist wenig, weil eine Auszahlung vor der Rente in den meisten Fällen gar nicht erlaubt ist. Was Sie tun können: Die Entgeltumwandlung für die Zukunft beenden. Wann das geht, steht in Ihrer Vereinbarung mit dem Arbeitgeber. Fragen Sie dort schriftlich nach. Das bisher Eingezahlte bleibt Ihnen erhalten28.

EArbeitgeberwechsel

Betriebliche Altersvorsorge Arbeitgeberwechsel. Ihr eigenes Geld nehmen Sie mit.

Was Sie aus Ihrem Gehalt eingezahlt haben, gehört Ihnen ab dem ersten Tag. Das gilt auch für den Pflichtzuschuss von 15 %28. Beim Jobwechsel geht nichts davon verloren.

  1. 1Anspruch bleibt
  2. 2Selbst weiterzahlen oder
  3. 3innerhalb eines Jahres mitnehmen
Mehr dazuWarum das wichtig ist: Wer weiß, was beim Wechsel passiert, kann in Ruhe entscheiden.

Was beim Arbeitgeberwechsel mit der Betriebsrente passiert

  • Der Anspruch bleibt. Eine Betriebsrente aus Entgeltumwandlung ist sofort unverfallbar, ohne Wartezeit und ohne Mindestalter28.
  • Selbst weiterzahlen. Sie dürfen den Vertrag nach dem Ende des Jobs mit eigenen Beiträgen fortsetzen28. Dann aber ohne Steuer- und Abgabenvorteil über den Lohn.
  • Mitnehmen. Innerhalb eines Jahres nach dem Wechsel können Sie verlangen, dass das angesparte Geld zum neuen Arbeitgeber übertragen wird. Das gilt bei Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds, wenn der Betrag nicht über 101.400 € liegt. Der neue Arbeitgeber muss eine gleich viel werte Zusage geben29.
  • Zahlt der Arbeitgeber allein, gilt eine Wartezeit: Sie müssen beim Ausscheiden mindestens 21 Jahre alt sein, und die Zusage muss mindestens drei Jahre bestanden haben28.

Fragen Sie beim Wechsel beide Arbeitgeber nach den Möglichkeiten. Ein Wechsel des Vertrags kann Kosten auslösen. Die Frist von einem Jahr sollten Sie sich notieren.

FNachteile

Betriebliche Altersvorsorge Nachteile. Vier Punkte, die Sie vorher kennen sollten.

Die Betriebsrente hat echte Vorteile. Sie hat aber auch Nachteile, die auf dem Lohnzettel nicht stehen.

  • Krankenkasse im Alter

    Auf die Betriebsrente zahlen Sie rund 17,5 % Krankenbeitrag (nach Freibetrag) und 3,6 % bis 4,2 % Pflege, allein22,19.
  • An den Arbeitgeber gebunden

    Der Vertrag läuft über den Anbieter Ihres Arbeitgebers. Mitnehmen geht nur innerhalb eines Jahres nach dem Wechsel29.
  • Kosten

    Jeder Vertrag hat Kosten für Abschluss und Verwaltung. Wie hoch sie sind, ist je nach Anbieter verschieden.
  • Weniger gesetzliche Rente

    Wer 100 € im Monat abgabenfrei umwandelt, bekommt je Jahr rund 0,98 € weniger gesetzliche Rente im Monat. Eigene Rechnung.
Mehr dazuWarum das wichtig ist: Hier steht zu jedem Nachteil, was er in Euro bedeutet.

Nachteil 1: Kranken- und Pflegeversicherung im Alter

Heute sparen Sie Sozialabgaben, im Alter zahlen Sie sie zum Teil zurück. Und dann allein, ohne Anteil vom Arbeitgeber21. Bei 400 € Betriebsrente sind es im Beispiel rund 50 € im Monat.

Nachteil 2: An den Arbeitgeber gebunden

Der Vertrag läuft über Ihren Arbeitgeber. Er sucht den Anbieter aus. Nur wenn er keine Pensionskasse und keinen Pensionsfonds anbietet, können Sie eine Direktversicherung verlangen3. Beim Jobwechsel müssen Sie selbst aktiv werden, sonst bleibt der alte Vertrag stehen.

Nachteil 3: Kosten

Auch Betriebsrenten-Verträge kosten Gebühren. Die Kosten mindern, was im Alter herauskommt. Fragen Sie nach den Kosten in Euro und nach der Rente, die der Anbieter Ihnen voraussichtlich zahlt.

Nachteil 4: Weniger gesetzliche Rente, eigene Rechnung mit der Rentenformel

Was Sie abgabenfrei umwandeln, zählt nicht mehr für die gesetzliche Rente. Die Monatsrente ergibt sich aus Entgeltpunkten mal Rentenwert30. Einen Entgeltpunkt gibt es für ein Jahr mit Durchschnittsverdienst, 2026 vorläufig 51.944 €7.

Beispiel

100 € im Monat sind 1.200 € im Jahr. 1.200 € geteilt durch 51.944 € ergibt 0,0231 Entgeltpunkte. Mal 42,52 € Rentenwert10 sind das rund 0,98 € weniger gesetzliche Rente im Monat, für jedes Jahr. Nach 30 Jahren fehlen rund 29 € gesetzliche Rente im Monat, brutto und in heutigen Werten. Eigene Rechnung, gilt nur für Gehälter unter der Beitragsbemessungsgrenze.

Dem stehen die 115 € gegenüber, die jeden Monat in Ihren Vertrag fließen. Wer 2026 in Rente geht, versteuert 84 % der gesetzlichen Rente, die Betriebsrente aber voll20,4. Für spätere Jahrgänge wird der Unterschied kleiner.

GLohnt sich das?

Lohnt sich eine betriebliche Altersvorsorge? Das hängt vor allem vom Zuschuss ab.

Ob die betriebliche Altersvorsorge sinnvoll ist, hängt an wenigen Punkten. Die wichtigsten sind der Zuschuss und die Kosten des Vertrags.

  • Kann passen, wenn …

    der Arbeitgeber gut dazugibt, Ihr Gehalt unter den Beitragsbemessungsgrenzen liegt und Sie das Geld bis zur Rente nicht brauchen.
  • Genau rechnen, wenn …

    der Arbeitgeber nur den Pflichtzuschuss gibt, die Kosten hoch sind oder Sie oft den Job wechseln.
  • Eher nicht, wenn …

    Sie das Geld in den nächsten Jahren brauchen, zum Beispiel für ein Auto oder einen Notfall. Vor der Rente kommen Sie kaum heran.
Mehr dazuWarum das wichtig ist: So prüfen Sie das Angebot Ihres Arbeitgebers in fünf Schritten.

Betriebliche Altersvorsorge sinnvoll? So prüfen Sie es

  1. Zuschuss erfragen. Gibt der Chef nur die Pflicht von 15 % oder mehr?
  2. Netto ausrechnen. Wie in unserer Beispielrechnung: Beitrag minus gesparte Abgaben minus gesparte Steuer.
  3. Rente erfragen. Lassen Sie sich zeigen, wie viel Rente der Vertrag voraussichtlich bringt und welche Kosten er hat.
  4. Abzüge im Alter einrechnen. Steuer voll, dazu Kranken- und Pflegebeitrag. Im Beispiel bleiben rund 62 % übrig.
  5. Mit anderen Wegen vergleichen. Zum Beispiel mit einem ETF-Sparplan, dem Altersvorsorgedepot ab 2027 oder einer vermieteten Wohnung.

Unsere Einordnung: Mit Zuschuss zahlen Sie heute für 115 € Beitrag nur rund 49 € netto. Das ist in dieser Beispielrechnung beim Einzahlen ein Vorteil. Ob es am Ende mehr bringt als andere Wege, hängt von der Rente ab, die der Vertrag aus dem Geld macht. Das ist keine Anlageberatung. Eine Mischung aus mehreren Wegen verteilt das Risiko.

Aus unserem Google-Profil

Was Kunden über uns sagen

5,0★★★★★Bewertungen auf Google
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„Man fühlt sich direkt gut aufgehoben und merkt, dass hier Wert auf Qualität und Kundenzufriedenheit gelegt wird.“

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„Top beraten worden, wurde genau auf meine Ansprüche geachtet! Jederzeit zu empfehlen!“

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„Meine Fragen wurden verständlich beantwortet und ich hatte nie das Gefühl, zu einer schnellen Entscheidung gedrängt zu werden.“

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Wir zeigen Bewertungen aus unserem Google-Profil im Wortlaut. Ob die Verfasser bei uns gekauft haben, prüfen wir nicht gesondert.

Häufige Fragen

Häufige Fragen: Betriebliche Altersvorsorge

Was ist eine betriebliche Altersvorsorge?

Eine Rente, die über Ihren Arbeitgeber läuft. Meist wandeln Sie einen Teil Ihres Bruttogehalts in einen Beitrag um, der Arbeitgeber gibt oft etwas dazu. Das Geld fließt zum Beispiel in eine Direktversicherung, Pensionskasse oder einen Pensionsfonds.

Ist die betriebliche Altersvorsorge Pflicht?

Für Sie als Arbeitnehmer nein. Sie haben aber ein Recht darauf: Sie können verlangen, dass bis 338 € im Monat (2026) aus Ihrem Gehalt umgewandelt werden3. Der Arbeitgeber muss dann mitmachen.

Wie viel muss der Arbeitgeber zur betrieblichen Altersvorsorge dazugeben?

15 % des umgewandelten Betrags, soweit er selbst Sozialabgaben spart3. Bei der höchsten Pflicht-Umwandlung von 338 € im Monat sind das 50,70 €. Freiwillig darf er mehr geben.

Wie viel kostet mich die betriebliche Altersvorsorge netto?

In unserer Beispielrechnung kosten 100 € brutto rund 49 € netto, weil Sozialabgaben und Steuer wegfallen. Mit 15 % Zuschuss fließen 115 € in den Vertrag. Bei Ihnen hängt es vom Steuersatz und vom Gehalt ab.

Wie wird die betriebliche Altersvorsorge bei Auszahlung versteuert?

Voll, weil die Beiträge steuerfrei waren4. Dazu kommen Kranken- und Pflegebeitrag. In der Krankenversicherung bleiben 197,75 € im Monat frei, in der Pflege nicht18,19.

Kann ich meine betriebliche Altersvorsorge kündigen und auszahlen lassen?

Meist nicht. Eine Abfindung erlaubt das Gesetz nur bei kleinen Ansprüchen, 2026 bis 59,33 € Monatsrente oder 7.119 € Kapital27. Die Einzahlung für die Zukunft beenden geht nach den Regeln Ihrer Vereinbarung.

Was passiert mit der betrieblichen Altersvorsorge beim Arbeitgeberwechsel?

Ihr eigenes Geld und der Pflichtzuschuss bleiben Ihnen28. Sie können selbst weiterzahlen oder innerhalb eines Jahres verlangen, dass das Geld zum neuen Arbeitgeber übertragen wird29.

Wo trage ich die betriebliche Altersvorsorge in der Steuererklärung ein?

Beim Einzahlen nirgends, weil der Beitrag schon steuerfrei vom Lohn abgeht. Leistungen aus Pensionskasse, Pensionsfonds oder Direktversicherung gehören später in die Anlage R-AV/bAV26.

Welche Nachteile hat die betriebliche Altersvorsorge?

Im Alter fallen volle Steuer und Kranken- und Pflegebeitrag an. Der Vertrag ist an den Arbeitgeber gebunden, kostet Gebühren, und die gesetzliche Rente wird etwas kleiner. Vor der Rente kommen Sie kaum an das Geld.

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Quellen

30 Belege anzeigen
  1. § 3 Nr. 63 EStG, steuerfreie Beiträge zur betrieblichen Altersversorgung Quelle öffnen
  2. § 1 Abs. 1 Nr. 9 Sozialversicherungsentgeltverordnung, beitragsfreie Zuwendungen Quelle öffnen
  3. § 1a Betriebsrentengesetz, Anspruch auf Entgeltumwandlung und Arbeitgeberzuschuss Quelle öffnen
  4. § 22 Nr. 5 EStG, Leistungen aus Pensionsfonds, Pensionskassen und Direktversicherungen Quelle öffnen
  5. § 229 SGB V, Versorgungsbezüge und Kapitalleistungen Quelle öffnen
  6. § 17 Betriebsrentengesetz, persönlicher Geltungsbereich Quelle öffnen
  7. Deutsche Rentenversicherung: Sozialversicherungs-Rechengrößen 2026 (Beitragsbemessungsgrenze, vorläufiges Durchschnittsentgelt) Quelle öffnen
  8. Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See: Sozialversicherungs-Rechengrößen 2026 (Beitragssätze, Bezugsgröße) Quelle öffnen
  9. Deutsche Rentenversicherung: Aktuelle Daten 2026 (Durchschnittsrenten, Annahme Kranken- und Pflegebeitrag) Quelle öffnen
  10. Deutsche Rentenversicherung: Rentenanpassung 2026, Pressemitteilung vom 05.03.2026 Quelle öffnen
  11. § 241 SGB V, allgemeiner Beitragssatz 14,6 % Quelle öffnen
  12. Bundesgesundheitsministerium: durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz 2026 von 2,9 %, BAnz AT 10.11.2025 B7 Quelle öffnen
  13. Pflegeversicherungs-Beitragssatzanpassungsverordnung 2025, Beitragssatz 3,6 % Quelle öffnen
  14. § 32a Einkommensteuergesetz (Tarif ab 2026) Quelle öffnen
  15. §§ 3, 4 Solidaritätszuschlaggesetz Quelle öffnen
  16. § 341 SGB III, Beitragssatz Arbeitslosenversicherung 2,6 % Quelle öffnen
  17. § 55 SGB XI, Beitragszuschlag für Kinderlose Quelle öffnen
  18. § 226 SGB V, Freigrenze und Freibetrag für Versorgungsbezüge Quelle öffnen
  19. § 57 SGB XI, Beitragsbemessung in der Pflegeversicherung Quelle öffnen
  20. § 22 Nr. 1 EStG, Besteuerungsanteil der Rente Quelle öffnen
  21. § 250 SGB V, Beiträge aus Versorgungsbezügen trägt der Versicherte allein Quelle öffnen
  22. § 248 SGB V, Beitragssatz aus Versorgungsbezügen Quelle öffnen
  23. § 19 Betriebsrentengesetz, Tariföffnung Quelle öffnen
  24. Zweites Betriebsrentenstärkungsgesetz, BGBl. 2026 I Nr. 14 vom 21.01.2026 Quelle öffnen
  25. § 100 EStG, Förderbetrag zur betrieblichen Altersversorgung (Fassung 2026) Quelle öffnen
  26. ELSTER: Anleitung zur Einkommensteuererklärung 2025 (Anlage R-AV/bAV) Quelle öffnen
  27. § 3 Betriebsrentengesetz, Abfindung Quelle öffnen
  28. § 1b Betriebsrentengesetz, Unverfallbarkeit Quelle öffnen
  29. § 4 Betriebsrentengesetz, Übertragung Quelle öffnen
  30. § 64 SGB VI, Rentenformel Quelle öffnen

Stand: 04.11.2026. Alle Beispielrechnungen sind Modellrechnungen mit den genannten Annahmen und keine Zusage. Diese Seite ist keine Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung.

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