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Mietspiegel. Einfach erklärt.
Ein Mietspiegel ist eine Liste, die zeigt, wie viel Miete für ähnliche Wohnungen in einem Ort üblich ist.
Was ist ein Mietspiegel?
Der Mietspiegel ist eine Übersicht über die ortsübliche Vergleichsmiete. Die Stadt oder Vertreter von Mietern und Vermietern erstellen ihn gemeinsam1. Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern müssen einen Mietspiegel haben, und er soll alle zwei Jahre angepasst werden1. Ein qualifizierter Mietspiegel wird nach wissenschaftlichen Regeln erstellt und muss nach vier Jahren neu gemacht werden2. Bei ihm wird vermutet, dass seine Werte die übliche Miete richtig zeigen, deshalb hilft er bei einer Mieterhöhung2.
Beispiel
Nennt der Mietspiegel für Ihre 60-m²-Wohnung 12 € pro m², liegt die übliche Kaltmiete bei rund 720 € im Monat.
Stand 03.11.2026. Allgemeine Erklärung, keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung.
Verwandte Begriffe
- Ortsübliche VergleichsmieteDie ortsübliche Vergleichsmiete ist die Miete, die in einem Ort für ähnliche Wohnungen in den letzten sechs Jahren üblich war.
- KappungsgrenzeDie Kappungsgrenze legt fest, um wie viel Prozent ein Vermieter die Miete in einer laufenden Vermietung innerhalb von drei Jahren höchstens erhöhen darf.
- MietpreisbremseDie Mietpreisbremse begrenzt in bestimmten Orten die Miete bei einer neuen Vermietung auf höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete.
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Quellen
- § 558c BGB, Mietspiegel Quelle öffnen
- § 558d BGB, Qualifizierter Mietspiegel Quelle öffnen
Stand: Stand 03.11.2026. Alle Beispielrechnungen sind Modellrechnungen mit den genannten Annahmen und keine Zusage. Diese Seite ist keine Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung.
